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SVM

Angriff mit neuem Sturm

Meppener Kader flexibler geworden

MEPPEN. Das DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Köln am 8. August ist ein ganz großes Thema beim SV Meppen. Der erste Auftritt auf der nationalen Bühne ist ein Highlight. Doch mindestens genauso wichtig ist die Punktspielrunde in der Regionalliga. In der Vierten Liga wollen die Emsländer so weit wie möglich oben mitmischen…

Der Traum von der Dritten Liga lebt weiter im Emsland. Aber gerade in vergangenen Saison haben die Blau-Weißen erfahren, wie groß und wie stark die Konkurrenz ist. Der SVM rutschte am letzten Spieltag noch auf Rang acht ab. In der neuen Serie will er Teil der Spitzengruppen sein, zu der bis zu sieben Clubs Zählen könnten. Ganz vorne erwartet das Trainertrio Christian Neidhart, Damir Bujan und Mario Neumann die U 23 des VfL Wolfsburg. Die Talentschmiede verfügt über die besten Möglichkeiten. Zum Verfolgerfeld dürften VfB Lübeck, TSV Havelse, Weiche Flensburg, BSV Rehden, Eintracht Norderstedt, die U23 des Hamburger SV mit dem aus der Bundesliga zurückgekehrten Trainer Joe Zinnbauer und der SV Meppen gehören.

„Wir wollen es so Spannend wie möglich machen“, gibt Neidhart das Ziel aus. „Es soll keine zweite Mannschaft oben einsam ihre Kreise ziehen.“ Klar, dass die Blau-Weißen besser als in der letzten Saison abschneiden wollen.

Gleich elf Spieler haben den SVM verlassen. Der Kader wurde kleiner, was in der Vorbereitung gelegentlich zu Engpässen führte, zumal der junge Thorben Deters erst in Kürze wieder ins Training einsteigen kann. Dennoch ist der Verein weiter als vor einem Jahr. Damals musste der Club noch wochenlang in der Abwehr testen.

Die größten Veränderungen gab es im Angriff: Mit Erdogan Pini (FC St. Pauli II), Muhamed Alawie (Lüneburger SK Hansa) und dem aus Rütenbrock stammenden früheren Juniorennationalspieler Mirco Born. (Hertha BSC Berlin II) sind drei neue Stürmer gekommen. Sie sollen für mehr Effektivität vor dem gegnerischen Gehäuse Sorgen. Der beste Meppener Schütze der letzten beiden Jahre, nämlich Max Kremer, ist geblieben.

Der 26-Jährige bildet mit Martin Wagner, der seinen Vertrag in der Vorbereitung bis Sommer 2018 verlängert hat, bereits im dritten Jahr das Herzstück der SVM-Offensive. Für Geschwindigkeit sorgen der kirgisische Nationalspieler Viktor Maier und Marc Schnier. Der erfahrene Jens Robben hat seine Bedeutung als Schalt- und Anspielstation längst bewiesen.

Robben kann auch auf der Sechser-Position auflaufen. Dort muss Neidhart den schnellen Umschaltspieler Daniel Latkowski ersetzen. Neben Johan Wigger können die Neuzugänge Dennis Strompen (VfL Wolfsburg II) und Patrick Posipal (Lüneburger SK Hansa) in der Zentrale vor der Abwehr spielen. Auf der wichtigen Schaltstation gibt es also Alternativen.

Die Abwehr ist seit dem Winter nur auf einer Position verändert worden, weil der routinierte Martin Hudec angeschlagen ist. Janik Jesgarzewksi, Dennis Geiger und Sebastian Schepers sowie Marcel Thomas verfügen über Erfahrung. Im Tor bleibt der SVM stark besetzt. Benny Gommert zählt zu den besten Keepern der Liga. Lars Huxsohl gilt als Herausforderer.

Zudem stehen im Kader noch junge Talente. Jan-Luca Ahillen gehört schon im zweiten Jahr dazu. Thorben Deters muss erst wieder fit werden. Kerem Sahan (TB Uphusen) schnupperte bereits als A-Junior Oberliga-Luft. Yannic Suchanke (JLZ Emsland) gilt als Kämpfer.

Neidhart ist sicher, dass alle Spieler entwicklungsfähig und flexibel sind. Das ist Wichtig für seine fußballerische Philosophie. Der Kader ist jung, die Spieler gut ausgebildet. Das sorgt für Perspektive und Nachhaltigkeit. Neumann ist sicher, dass das Team nicht nur ein 4-4-2 und ein 4-2-3-1-System spielen kann, sondern im Zweifelsfall auch ein 4-3-3. „Damit können Wir auf jeden Gegner reagieren und sogar im? “Spiel umstellen.“

Quelle: Verlagsbeilage der NOZ – Vor dem Anpfiff im Emsland

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Verein: SV Meppen 1912 e.V.
Gründung: 29. November 1912
(als SV Amisia Meppen)
Anschrift: Lathener Str. 15a
49716 Meppen
Kontakt: Telefon: 0 59 31 – 93 01 0
Telefax: 0 59 31 – 93 01 50
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Stadion: Hänsch-Arena
Trainer: Christian Neidhart
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